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WDF * IDF – Das perfekte Instrument für SEO-optimierte Texte?

Nach dem Lesen wirst du alles über die Geschichte der Optimierungsformel WDF*IDF wissen. Darüber hinaus auch, wie sie berechnet wird, welche Tools dir das abnehmen. Hinzu kommt, dass wir dir die Vor- und Nachteile aufzeigen und dir sagen, ob du deine Texte nach der Formel optimieren solltest, oder nicht. Viel Spaß beim Lesen!

Jeder Webseitenbetreiber würde sich sehr freuen, seine Inhalte auf #1 der Google Suchergebnisse zu sehen. Um das zu erreichen werden große Anstrengungen unternommen. Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, arbeitet jedoch mit unvollständigen Informationen. Die genauen Spielregeln werden nicht öffentlich kommuniziert. Das führt dazu, dass es viele unterschiedliche Vorgehensweisen und Theorien gibt, um die Spitze der Google Suchergebnisse zu erklimmen.

Viele dieser Vorgehensweisen und Theorien beschäftigen sich mit dem Text, der auf der eigenen Website veröffentlicht wird. So auch WDF * IDF.

Die Geschichte der OnPage Optimierung

Die ersten OnPage Optimierungsmaßnahmen wurden in etwa 1994 getroffen. Damals durchforstete Lycos mit Hilfe von Crawlern das Web und las aus, welche Inhalte veröffentlicht wurden. Das erste Kriterium war die Häufigkeit des Suchbegriffes auf der Website.

Um hier gut gefunden zu werden, musste man also möglichst häufig diesen Suchbegriff verwenden. Im Jahre 1995 betrat Google den Markt und kooperierte mit den zuvor gegründeten Suchmaschinen AOL und Netscape. Um bessere Suchergebnisse als die Konkurrenz anzeigen zu können, wurde der Algorithmus zunehmend intelligenter gestaltet. Bald reichte es nicht mehr aus, möglichst viele Keywords auf der Website unterzubringen.

Mittlerweile werden etwa 210 Faktoren in die Vergabe der begehrten Platzierungen in den Suchergebnissen einbezogen. Die Ansprüche an den Text sind hoch.

Noch vor ein paar Jahren haben SEO´s darüber philosophiert, wie hoch die Keyworddichte zu sein hat. Die Keyworddichte ist der Anteil des Textes, der aus dem Suchbegriff besteht. Wenn dieser in einem Text der 500 Wörter umfasst 10 erscheint, liegt die Keyworddichte bei 10/500 = 2%.

Die optimale Keyworddichte sinkt

Während in den sehr frühen SEO-Zeiten eine Keyworddichte von 100% das beste Ergebnis versprach, sank dieser Wert zunehmend. Google erkannte, dass ab einem gewissen Grad kein sinnvoller Text mehr entstehen kann und wehrte sich gegen jene, die die Suchergebnisse manipulieren wollten.

Als man feststellte, dass immer mehr Inhalte die vordersten Ränge der Suchergebnisse belegten, die eine Keyworddichte von lediglich 2% und weniger hatten, machte man sich an das Entwickeln neuer Konzepte. Eines Tages war WDF * IDF geboren.

WDF * IDF einfach erklärt

WDF * IDF ist, genau wie die Keyworddichte, ein Konzept, welches dir bei der OnPage-Optimierung deiner Website helfen kann. Neu ist an diesem Konzept, dass der zu optimierende Text in Relation zu anderen Texten gesetzt wird und jedes sinntragende Wort Beachtung findet.

WDF * IDF Analyse
WDF * IDF Analyse von https://www.seobility.net/de/wdf-idf-tool/

„WDF * IDF zählt die sinntragenden Wörter, setzt sie in Relation zu der Textlänge und vergleicht deren Häufigkeit anschließend mit der in allen anderen Texten.“

Um das genauer zu erläutern, teilen wir das Produkt mal in seine beiden Faktoren.

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WDF

Die Abkürzung WDF steht für „Within Document Frequency“, zu Deutsch in etwa „Frequenz innerhalb des Dokuments“. Mit Dokument ist hier eine Website gemeint.

Auch wenn die Formel zur Berechnung der WDF kompliziert aussieht, tut sie nichts anderes als die Keyworddichte berechnen. Im Anschluss wird diese „gestaucht“. Das bewirkt, dass Extremfälle eine geringere Berücksichtigung finden. Wenn beispielsweise nur 10 Wörter veröffentlicht sind und darin 2x das Keyword drin vorkommt, ist das ein wichtiger Schritt.

Zur Vollständigkeit noch die Formel:

WDF Formel

IDF

Interessant wird es erst jetzt. Die Abkürzung IDF steht für „Inverse Document Frequency“, zu Deutsch für „Invertierte Frequenz innerhalb des Dokuments“. Sie hilft dabei zu verstehen, worüber der Text auf der Website tatsächlich handelt.

Hier wird neu miteingebracht, dass verschiedene Wörter nicht nur nach ihrer Häufigkeit im Text, sondern auch nach der Häufigkeit auf allen anderen Texten bewertet werden.

Der Hintergrund dessen lässt sich gut an folgendem Beispiel erklären:

Wenn das Wort „und“ häufig in einem Text vorkommt, sagt das wenig über den Text aus.

Verwendet man jedoch seltene Wörter und Phrasen wie beispielsweise „OnPage SEO“, so sind diese viel sinngebender als andere. Das Wort „und“ wird in allen Texten verwendet, während „OnPage SEO“ nur in Texten auftaucht, die sich um Suchmaschinenoptimierung und Texterstellung drehen.

Auch hier kann ich dich nicht dumm sterben lassen und zeige dir die Formel, die eigentlich niemanden interessiert:

IDF Formel

WDF * IDF in der Praxis

So, genug der grauen Theorie. Kein Mensch setzt sich händisch einen Monat hin und berechnet anhand der Formeln irgendwelche Werte. Die helfen nur dabei, dass wir SEOs uns wichtig und klug vorkommen.

In der Praxis läuft es so ab, dass du ein WDF * IDF Tool bemühst und anschließend die Ergebnisse richtig interpretieren musst.

Bevor du das tust, musst du jedoch wissen, dass du hier einen Wert für JEDES Wort auf der Website erhalten wirst.

Wichtig im Sinne von WDF * IDF sind jene, die einen besonders hohen Wert haben. Dieser kommt daher zustande, dass du ihn deutlich öfter verwendet hast, als die Gesamtheit aller Websites.

So solltest du vorgehen

Behalte stets im Hinterkopf, dass du keine Doktorarbeit schreiben willst. Dein Ziel ist es, besser als die Konkurrenz zu sein. Gehe nach folgendem Muster vor und du wirst die Ergebnisse des WDF * IDF Tools sinnvoll für dich nutzen:

Schritt 1: Gib dein gewünschtes Keyword in das WDF * IDF Tool ein.

Schritt 2: Schaue dir die themenverwandten Begriffe an, die häufig auftauchen.

Schritt 3: Baue diese sinnvoll in deinem Text ein.

Schritt 4: Verwende nun deinen Text als Referenztext und markiere dir starke Abweichungen der Kurve. Korrigiere diese, indem du die Häufigkeit der Wörter erhöhst, oder reduzierst.

Schritt 5: Klopfe dir auf die Schulter. Du hast gerade einen WDF * IDF optimierten Text erstellt. Dafür schreiben Agenturen hohe Rechnungen.

Vorteile von WDF * IDF

  • Ein nach WDF * IDF optimierter Text rankt besser, als ein unoptimierter
  • Es hilft dir dabei, dein Keyword nicht zu oft zu verwenden
  • Du baust weitere relevante und themenverwandte Wörter ein
  • Du bemerkst, wenn du einen Begriff redundant verwendest
  • Deine Texte ähneln in der Verwendung der Wörter den gut rankenden Seiten
  • Vor Kollegen und Freunden kannst du angeben

Nachteile von WDF * IDF

  • Du weißt nicht, wie gut dein verwendetes WDF * IDF Tool ist. Im Optimalfall bezieht es jede Website im Netz ein. Keines tut das.
  • Den „perfekten Text“ zu erstellen ist enorm zeitaufwändig
  • Die Ergebnisse verändern sich laufend, weil neue Websites in den Index kommen
  • Die Suchergebnisse schwanken
  • Es wird nicht berücksichtigt, wo die Keywords vorkommen (h1, h2, fett markiert usw)
  • Die Verteilung der Keywords spielt keine Rolle
  • Synonyme/Abkürzungen werden einzeln betrachtet (beispielsweise SEO und Suchmaschinenoptimierung)

Diese WDF * IDF Tools gibt es

Beginnen wir zunächst mit den kostenfreien WDF*IDF Tools:

Weiter geht es mit den kostenpflichtigen Tools:

Fazit zum Thema WDF * IDF

Das Konzept dahinter ist kein Neues. Es wurde jedoch in eine komplexe Formel gepackt, sodass WDF * IDF Tools entstehen konnten. Sie geben dir durch die ausgespuckten Zahlen mehr Sicherheit und vereinfachen dir die Arbeit.

Zuvor musste man mühselig die anderen Suchergebnisse auf relevante Wörter untersuchen.

LSI Keywords und Wortwolken sind bereits seit mehreren Jahren ein Thema unter SEOs, nun werden sie durch WDF * IDF der breiteren Masse zugänglich erklärt.

Ich selbst nutze die WDF * IDF Tools eher selten. Sie sind sehr aufschlussreich um Texte auf Fehler zu analysieren und neue Trends auszumachen. Jedoch sollte man sich nicht zu sehr auf sie versteifen.

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Silvan

Ich selbst bin über den Aufbau eigener Nischenseiten zum Online Marketing gekommen. Meinen ersten profitablen Blog habe ich im Jahre 2010 gestartet. Dich kann ich in den Bereichen SEO, Conversionrate-Optimierung, Webdesign und Social Media Marketing unterstützen. Mein Ziel ist es stets dir Arbeit abzunehmen und für mehr Geschäft zu sorgen.

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